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7 Tipps für lange Autofahrten mit Kleinkind & Baby

7 Tipps für eine lange Autofahrt mit Kleinkind und Baby


1. Abfahrtszeit clever planen

Bei einer langen Autofahrt mit Kleinkind oder Baby lohnt es sich, den Startzeit an den Schlafrhythmus des Kindes zu koppeln. So könntet ihr beispielsweise starten, wenn das Kind in den frühen Morgenstunden für Stillen oder Flasche aufgewacht war. Dann schnell ins Auto, wo der kleine Zwerg noch einmal weiterschlafen kann. Eine andere Möglichkeit ist, die ersten hundert Kilometer während eines Nickerchens am Tage zu fahren. Sofern ihr nicht an feste Check-In-Zeiten am Urlaubsort gebunden seid, könntet ihr sogar die gesamte Fahrt nachts absolvieren, sodass die Kleinen sie bestenfalls komplett verschlafen. Das klappt zum Beispiel super, wenn ihr bei Freunden oder Verwandten übernachtet, bei einer Ferienwohnung, für die ihr bereits den Schlüssel habt oder im eigenen Wohnmobil unterwegs seid.

2. Nicht zu warm, nicht zu kalt

Besonders entscheidend, ob unsere Minis eine angenehme Fahrt haben, ist die Temperatur. Dabei passiert es uns Eltern häufig, dass wir uns verschätzen, wie dick oder dünn wir die Kleinen kleiden müssen. Klar, denn bei uns vorn scheint die Sonne sehr warm durch die Windschutzscheibe. Gleichzeitig bekommen wir von der kühlen Luft aus der Klimaanlage viel mehr ab, als eine rückwärts gerichtete Babyschale auf der Rückbank. Zudem sind Kinder darin, im Reboarder und auch im folgenden Kindersitz mit Rückenlehne rundherum viel mehr „eingepackt“ als wir auf dem normalen Autositz. Die Folge von alldem: wir neigen eher dazu, Kinder zu dick anzuziehen und sie schwitzen während der Fahrt. Bei Babys führt das meist zu unruhigem Schlaf und Tränchen. Daher lieber nur eine dünne Schicht Kleidung anziehen und das Kind nach Bedarf mit einer Baumwolldecke zudecken. So seid ihr vollkommen flexibel, je nachdem, wie sich die Temperaturen im Auto entwickeln.

Zudem gibt es für viele Kindersitze kühlende Sitzbezüge für den Sommer. Alternativ kannst du Babyschale und Reboarder mit einer Baumwollwindel auskleiden und diese bei jeder Pause austauschen, damit der Sitz angenehm trocken bleibt.


3. Packen mit Plan

Auch wenn die Koffer schon rechtzeitig gepackt waren, kommt doch in den letzten Minuten vor Abfahrt häufig noch Stress auf. Wo ist das Handyladekabel? Hat jeder etwas zu trinken für die Fahrt? Muss ich die Feuchttücher im Wickelrucksack auffüllen? Lieber die dickere Jacke zusätzlich einpacken oder ein Paar Wechselschuhe… Dieses Überlegen, Suchen, Hin-und-Her-Rennen und Einpacken ist nicht nur für uns Eltern, sondern insbesondere auch für die Kleinen nervenaufreibend. Sie sitzen möglicherweise schon angeschnallt im Auto und darauf warten, dass es endlich losgeht.

Um diesen Last-Minute-Stress zu vermeiden, solltest du unbedingt eine Packliste anlegen. Bedenke dabei nicht nur das große Reisegepäck mit Kleidung und Waschtaschen, sondern insbesondere den gesamten Kleinkram sowie die Dinge, die ihr während der Fahrt benötigt. Mit Kindern ist das noch einmal um einiges mehr. Sämtliches Reisegepäck sowie das „Handgepäck“ für drinnen sollte mehrere Stunden vor der Abfahrt ins Auto geräumt werden. So gibt es keinen Stress in letzter Minute und ihr könnt entspannt mit eurem Nachwuchs nur noch einsteigen und losdüsen.

4. Bring Bewegung in die Anreise

Das Baby versucht sich in der Babyschale zu strecken und weint. Das große Geschwisterkind ist gelangweilt und möchte raus aus dem Kindersitz. Also schnell an der nächsten Raststätte rausfahren… Und dann? Ein paar dreckige Tische und Bänke, ein schmuddeliges Fast-Food-Restaurant und jede Menge heißer, schmutziger Asphalt. Nicht unbedingt einladend für eine dringend benötigte Bewegungspause, oder? Daher unser Tipp: Steuert lieber eine Kleinstadt entlang der Strecke an. Hier gibt es so gut wie immer einen Spielplatz oder Park für eine ordentliche Bewegungspause. Picknickdecke ausbreiten und das Baby in alle Richtungen strecken, herumkullern und krabbeln lassen. Ein Ball, Springseil oder Frisbee sorgen für Bewegung auch bei älteren Kindern. Bist du mit Kind allein im Auto unterwegs, kannst du geeignete Orte schon vor der Abfahrt recherchieren und als Zwischenziel im Navi eingeben. Seid ihr zu zweit vorn im Auto, kann der/die BeifahrerIn schnell die kommenden Ausfahrten nach geeigneten Ortschaften mit Parks oder Spielplätzen abschecken, sobald die Kinder erste Anzeichen zeigen, dass sie bald eine Pause brauchen. Google Maps ist hierfür sehr hilfreich.

5. Snacks gegen das Stimmungstief

Zu jeder langen Autofahrt mit Kleinkind gehört ein leckeres, gesundes Picknick. Super dafür eignen sich zum Beispiel belegte Brote, Gemüsesticks und eine kleine Knabberei als Überraschung. Doch bei Kindern kommt der Hunger manchmal plötzlich und weit entfernt von der nächsten Autobahnraststätte. Oder es braucht dringend einen Stimmungsaufheller gegen die Langeweile im Stau. Daher unsere Empfehlung: Unbedingt einige kleine Snacks auch im Wageninneren parat haben. Mit einem fruchtigen Quetschie, krümelfreien Haferhäppchen oder unseren leckeren Laugensnacks lässt sich die Fahrtzeit bis zur nächsten großen Pause noch gut überbrücken.

(Und unsere leckeren Familienkekse schmecken sicher auch euch Eltern...)

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6. Entertainment: Spiele für lange Autofahrten

Für alle Kinder, die nicht die gesamte Anreise verschlafen, braucht es natürlich Unterhaltung während der Fahrt. Hörspiele und Musik sind der Klassiker, um auch schon die Kleinsten bei Laune zu halten. Babys freuen sich über Beißspielzeuge, Rasseln und alles, was knistert und klimpert. Kleiner Tipp: präsentiere nach und nach unterschiedliche Spielzeuge, nicht alles auf einmal. So wird Baby nicht durch die Auswahl überfordert und es bleibt spannend.

Mit „Ich sehe etwas, was du nicht siehst“, „Ich packe meinen Koffer“, und „Wer bin ich?“ lässt sich mit Kindern ab 2 bis 3 Jahren gut die Zeit vertrödeln. Doch irgendwann wünschen wir uns als Eltern doch auch einmal ein wenig Ruhe im Auto, oder? Dafür haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt: unser FruchtBar Stickerspiel für die Fahrt mit dem Auto. Einfach das Dokument am Ende des Beitrags downloaden und ausdrucken (Achtung: doppelseitig!) und ein paar Bögen Stickerpunkte besorgen. Die gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt, in der Drogerie und im Schreibwarenladen. Das Papier wie markiert zu einem kleinen Heftchen falten und ins Auto damit!

Und so einfach geht’s: Auf dem Papierbogen sind Dinge abgebildet, die man häufig auf langen Autofahrten zu sehen bekommt: unterschiedliche Tiere, Brücken, Burgen, Windräder usw. Für jedes Objekt, das dein Kind entdeckt hat, darf es einen Sticker in das entsprechende Feld kleben. Falls ihr vor der Abreise keine Sticker mehr besorgen könnt, funktioniert natürlich auch eine Strichliste.

Das Spiel schafft für die Kinder einen spannenden Anreiz, die Umgebung draußen aktiv zu beobachten und fördert die Feinmotorik beim Einkleben der Stickerpunkte. Zudem können kleine Kinder anhand der entdeckten Dinge zählen üben. Also: Wer sieht zuerst ein Pferd, eine Brücke und einen Kirchturm?

7. Entspannt ankommen

Endlich! Die lange Fahrt ist geschafft! Jetzt schnell aufs Zimmer, das Auto ausräumen, die Lebensmittel müssen gekühlt werden, das Baby braucht eine frische Windel und das Geschwisterkind muss auf Toilette. Und einchecken müssen wir ja auch erst einmal noch.

Kommt dir das bekannt vor? Nicht der super entspannte Start in den Urlaub, oder?

Also sprecht euch ein paar Minuten vor der Ankunft an, wer am Urlaubsort welche Aufgaben übernimmt, sagt den Kindern, wer jetzt für sie da sein wird, und bleibt dabei. Das schafft nicht nur euch mehr Klarheit und weniger Rumgewusel. Es hilft auch den Kleinen, wenn sie wissen, wer sie beim Schuhe ausziehen und beim Finden der Toilette im Hotelzimmer unterstützt.

Das waren sie, unsere 7 Tipps für eine lange Autofahrt mit Kleinkind. Wir hoffen, dass ihr nicht zuletzt damit eine entspannte Anreise erlebt und gut in den Urlaub startet! Gute Reise wünscht FruchtBar!

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Stickerspiel für lange Autofahrten
Unser FruchtBar Stickerspiel für lange Autofahrten
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