Geschwis­ter­kind

Riva­li­tät oder Har­mo­nie? Alle Eltern ken­nen die­se Grat­wan­de­rung zwi­schen Krieg und Frie­den bei Geschwis­tern. Hier ver­ra­ten wir euch die bes­ten Tipps:

Die Schwes­ter hat mehr Gum­mi­bär­chen bekom­men oder der Bru­der nimmt ihr das Spiel­zeug weg: Es gibt vie­le Aus­lö­ser, war­um es zwi­schen Geschwis­tern kracht. Stu­di­en zufol­ge strei­ten sie bis zu sechs Mal in der Stun­de – je klei­ner sie sind, des­to häufiger.

Geschwister

Gutes Team auch wenn manch­mal die Fet­zen flie­gen: Geschwis­ter ver­bin­det meist für
immer ein star­kes unsicht­ba­res Band.

EINMISCHEN ODER IGNORIEREN?
Als Eltern fühlt man sich dann mit­un­ter völ­lig über­for­dert. Soll­te man ein­grei­fen oder die Klei­nen die Kon­flik­te sel­ber lösen las­sen? Gut zu wis­sen: Es geht meist um die Auf­merk­sam­keit von Mama und Papa – und um Gerech­tig­keit. Doch Kin­der müs­sen auch ler­nen, klei­ne­re Kämp­fe sel­ber aus­zu­tra­gen. Erst wenn man bemerkt, dass ein Zank nicht endet oder sogar geboxt oder geschubst wird, soll­te man ein­schrei­ten. Wich­tig: Eltern sind kei­ne Schieds­rich­ter, die ent­schei­den, wer Recht oder wer Unrecht hat. Das wür­de nur zu noch mehr Frust füh­ren, weil eines der Kin­der sich dann benach­tei­ligt fühlt. Eltern sind viel­mehr Coach für die Kids. Reden hilft hier. Am bes­ten gelingt dies, wenn man den Kin­dern auf Augen­hö­he begeg­net und Fra­gen stellt. Was ist pas­siert, wie füh­len sie sich damit, was könn­te die Lösung sein? Oft ist es erstaun­lich, wel­che guten Vor­schlä­ge die Klei­nen haben. Lobt, wenn ein Streit bei­gelegt wird. Auch wenn die Zan­ke­rei­en für Eltern oft eine ech­te Gedulds­pro­be sind: Es lohnt sich, weil zukünf­ti­ger Streit sich immer leich­ter auf­lö­sen wird. Übri­gens: Wer es in der Kind­heit schafft, gut mit den Geschwis­tern aus­zu­kom­men, wird im Erwach­se­nen­le­ben sozi­al kom­pe­ten­ter sein.

NEUZUGANG
Doch was tun, wenn ein neu­es Baby ins Haus kommt und das älte­re Geschwis­ter­kind aggres­siv wird oder das Klei­ne sogar schlägt oder beißt? Sol­che Reak­tio­nen resul­tie­ren aus dem Gefühl des Ver­lus­tes her­aus. Alles, was das Erst­ge­bo­re­ne bis­her exklu­siv für sich allei­ne hat­te – Zuwen­dung, Auf­merk­sam­keit, Lie­be – muss es jetzt mit einem ande­ren Wesen tei­len. Wenn Kin­der sich noch nicht ver­bal äußern kön­nen, reagie­ren sie oft mit kör­per­li­cher Wut, um die­sem Gefühl Aus­druck zu ver­lei­hen. Jetzt sind beson­ders die Väter gefragt. Das Kind mit auf einen Spa­zier­gang neh­men oder in Ruhe auf dem Sofa sit­zen, kuscheln und reden. Die wich­tigs­te Bot­schaft: „Ich ver­ste­he dich, mir geht es manch­mal auch so, aber wir gewöh­nen uns bestimmt dar­an.“ Das Kind muss das Gefühl haben, mit sei­nen Nöten ernst genom­men zu wer­den. Auch die akti­ve Ent­las­tung der Mut­ter durch den Vater ist wich­tig, damit sie mehr Zeit für das älte­re Kind hat und die­ses genug eige­ne Mama-Zeit bekommt.

Neue GeschwisterDAS IST ABER MEINS!
Die meis­ten Strei­te­rei­en ent­bren­nen um etwas, was der eine hat und der ande­re nicht. Wich­tig ist, dass jedes Kind eige­ne Sachen hat, die es nicht tei­len muss. Hier hel­fen klei­ne (Namens-)Aufkleber, um das „Besitz­recht“ deut­lich zu machen. Sehr begehr­te gemein­sa­me Spiel­zeu­ge kann man aus­nahms­wei­se dop­pelt anschaf­fen oder man legt fest, an wel­chen Tagen der eine und wann der ande­re damit spie­len darf. Gibt es par­tout kei­ne Eini­gung, kann man das belieb­te Teil auch erst­mal ‚kon­fis­zie­ren‘ und abwar­ten, bis sich die Gemü­ter beru­higt haben.

VORBILDER
Kin­der schau­en sich alles ab, auch die Streit­kul­tur der Eltern. Je lau­ter und vor­wurfs­vol­ler es bei denen wird, des­to mehr über­neh­men die Klei­nen das Ver­hal­ten als „rich­tig“. Des­halb soll­te man sich auch sel­ber an gewis­se Regeln hal­ten: Den ande­ren aus­re­den las­sen, nicht schrei­en und am Ende auch an die Ver­söh­nung oder wenigs­tens einen Kom­pro­miss denken.

VORPROGRAMMIERT?
Laut Stu­di­en kom­men sich Brü­der am häu­figs­ten in die Que­re, oft, weil sie um die Gunst der Mut­ter buh­len. In Schwes­ter-Schwes­ter-Teams soll die größ­te Nähe bestehen. Als am ent­spann­tes­ten gilt die Kom­bi­na­ti­on gro­ßer Bruder/kleine Schwes­ter, weil die Inter­es­sen wei­ter aus­ein­an­der gehen und dadurch weni­ger Riva­li­tät ent­steht. Doch Streit wird es immer und bei jedem geben – aber kur­ze Zeit spä­ter auch eine lie­be­vol­le Versöhnung.

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