Das klei­ne Gar­ten­glück: Gemü­se­ab­fäl­le ver­wen­den und wach­sen lassen

Wuss­test du, dass du auch Küchen­ab­fäl­le, die eigent­lich immer in der Bio-Ton­ne oder auf dem Kom­post lan­den, wie­der karotten_anzucht-293x300 wun­der­bar  ver­wer­ten kannst? Hier ein paar Tricks, wie du deinen
eige­nen klei­nen Mini-Gar­ten anlegst und dich über dei­ne Ern­te freu­en kannst:

Karot­ten: Schnei­de ein­fach das End­stück der Karot­te ab und lass das Karot­ten­grün 2cm ste­hen. Set­ze das Karot­ten­stück mit der Schnitt­flä­che nach unten in eine Scha­le mit Was­ser. Nicht zu viel, son­dern gera­de so, dass die Karot­te es feucht hat. Wenn das Was­ser ver­duns­tet ist, musst du wie­der ein biss­chen nach­gie­ßen, sonst ver­trock­net dein klei­ner Gemü­se­gar­ten. Stel­le die Scha­le an einen war­men und hel­len Ort und freue dich, dass in ein paar Tagen das Karot­ten­grün zu Wach­sen beginnt. Set­ze dann die Karot­ten­stü­cke in einen Topf mit Erde und beob­ach­te auch wei­ter­hin wie schön es grünt. Anschlie­ßend kannst du dein eige­nes Karot­ten­grün ern­ten und damit vie­le lecke­re Gerich­te zau­bern: z.B. ein Gemü­se-Smoot­hie, ein Pes­to (sie­he Rezept­ideen: Fri­sches Pes­to aus kna­cki­gem Karot­ten­grün und Basi­li­kum) oder ver­wen­de das Karot­ten­grün zum Wür­zen und Ver­fei­nern von Salat oder Suppe.

Knob­lauch: Wenn dein Knob­lauch zu Hau­se bereits grü­ne Trie­be zeigt, musst du die­sen nicht weg­schmei­ßen. Ste­cke die Knob­lauch­ze­he in ein klei­nes lauchzwiebel_anzucht-V03-161x300Glas mit Was­ser und stel­le die­ses an einen hel­len und war­men Ort. Ach­te dar­auf, dass immer genü­gend Was­ser im Glas vor­han­den ist. Nach ein paar Tagen sind die Trie­be dei­ner Knob­lauch­ze­he gewach­sen: schnei­de so viel ab, wie du benö­tigst und ver­wen­de es zum Wür­zen für dei­ne Sala­te und Soßen. Viel Spaß damit!

Früh­lings­zwie­bel: Schnei­de das wei­ße End­stück mit Wur­zel­res­ten ab und ste­cke die­ses in ein Glas mit etwas Was­ser. Ach­te dar­auf, dass du nicht zu viel Was­ser ver­wen­dest, sonst wird dein Gar­ten-Ver­such zu Fau­len begin­nen. Nach ein paar Tagen kannst du erken­nen, dass dei­ne eige­ne Früh­lings­zwie­bel zu Wach­sen anfängt. Schnei­de so viel ab wie du benö­tigst, die Trie­be wer­den immer wie­der nach­wach­sen. Die selbst­ge­zo­ge­ne Früh­lings­zwie­bel kann jetzt dei­ne Sup­pe oder dei­nen Salat herr­lich ver­fei­nern und es wird fan­tas­tisch schme­cken! Guten Appetit!

Sei krea­tiv und hab eige­ne Ideen bei der Ver­wen­dung von Küchenabfällen!

 

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5 Kommentare

  1. Veröffentlich von Manfred Urbschat ausbesserungswert e.v.Leverkusen am 16. Januar 2017 um 6:38

    geht auch mit Ingwerknollentriebspitzen.

    Eine ande­re Ver­wen­dung von Gemü­se­ab­fäl­len, wie Zwiebelschalen,äußere Lauch­häu­te, Kartoffelschalen(nicht gekeim­te Augen!)ist die­Ver­wen­dung zum Kochen als Gemüsefond.

    auch drau­ßen im Win­ter fin­det sich noch eini­ges Wil­des, das flach am Boden wächst und so weni­ger dem Frost aus­ge­setzt ist
    Gän­se­blüm­chen­blät­ter, Löwen­zahn­blät­ter, Vogel­mie­re (an geschütz­te­ren Stellen).
    und kul­ti­vier­tes sowieso
    Feld­sa­lat, Ruco­la, Grün­kohl (schmeckt erst nach Frosteinwirkung)

    • Veröffentlich von Anne am 30. Januar 2017 um 11:50

      Hal­lo Man­fred! Wir freu­en uns sehr über Dei­ne ergän­zen­den Tipps bezüg­lich der Ver­wen­dung von Gemü­se­ab­fäl­len und wer­den sie gleich mal aus­pro­bie­ren. Win­ter­zeit ist Suppenzeit…FruchtBare Grüße!

  2. Veröffentlich von Isabell am 19. Februar 2017 um 1:11

    Super Tips,
    ich bin total begeistert!

  3. Veröffentlich von Annerose Neumann am 17. März 2017 um 22:04

    Super Tipps! Vie­len Dank!
    Aber:
    Bit­te über­ar­bei­tet doch mal die Grammatik 😉

    ” …dass in ein paar Tagen das Karot­ten­grün zum Wach­sen beginnt.”

    …Gar­ten-Ver­such zum Fau­len begin­nen. Nach ein paar Tagen kannst du erken­nen, dass dei­ne eige­ne Früh­lings­zwie­bel zum Wach­sen anfängt.”

    ZU wach­sen, ZU fau­len, und noch­mal: ZU wachsen.

    Bes­te Grüße
    Anne

  4. Veröffentlich von Laura Kaiser am 11. April 2017 um 13:57

    Man kann auch pri­ma Avo­ca­do sel­ber wei­ter züch­ten: dafür ein­fach den Avo­ca­do-Kern mit ein paar (3Stück rei­chen eigent­lich) Zahn­sto­chern im unte­ren Drit­tel kreis­för­mig auf­spie­ßen und in ein Glas mit Was­ser hän­gen (es taucht nur das unte­re Drit­tel ein biss­chen ein-> nicht mehr, sonst beginnt der Kern zu fau­len!) und dann kann man zuschau­en wie der Kern Wur­zeln bil­det und Trie­be macht. Wenn er ca 15–20cm hoch ist soll­te man ihn in ein Pflanz­ge­fäß geben. Bis zur Ern­te dau­er­tes aller­dings vie­le Jah­re… Das­sel­be kann man auch mit Ana­nas­grün machen: Wur­zel zie­hen und aus­pflan­zen. Die Ana­nas wächst dann als neue Frucht aus dem Grün nach oben raus
    Radies­chen-und Kohl­ra­bi-Grün kann man auch zu lecke­ren Smoot­hies, Pes­to oder auch als Sup­pe ver­ar­bei­ten. Auch die Strün­ke kan man gegart und klein­ge­schnit­ten gut essen oder in Sup­pen reintun
    Zitrus­ker­ne kei­men las­sen klappt auch ganz pri­ma. Ern­te dau­ert aber auch see­ehr lang.…
    Aus­ge­press­te Zitro­nen­häl­fen kann man zum Put­zen von kal­ki­gen Stel­len im Bad ver­wen­den (mit der Frucht­sei­te, nicht mit der Scha­le) oder auch zum Ent­kal­ken von Was­ser­ko­cher und Co. Ein­fach ein­rei­ben (evtl etwas rub­beln), ein­wir­ken las­sen und abspü­len. Oder ein­fach in einen Krug mit Was­ser legen (nur Bio-Zitrus­früch­te), dann hat man leicht aro­ma­ti­sier­tes Was­ser. Das schmeckt auch Kin­dern gut!
    Kar­tof­fel­scha­len las­sen Edel­stahl wie­der glän­zen. Ein­rei­ben und mit einem Tuch hin­ter­her wischen
    Papri­ka und Toma­ten­ker­ne trock­nen und im nächs­ten Jahr aus­sä­en. Ach­tung nicht mit Gur­ke oder Zuc­chi­ni machen, die wer­den bit­ter und auch gif­tig. Melo­ne klappt auch lei­der nicht, die tra­gen kei­ne Früchte
    Kaf­fee­satz eig­net sich super als Dün­ger und hält Schne­cken fern

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